„Willkommen in der Steinwüste!“

steinwueste

… denke ich jedes Mal, wenn ich meine Freundin Anke besuche. Dort im Neubaugebiet sieht es nämlich genauso aus. Kaum ein Vorgarten, in dem auch nur ein Grashalm das Licht der Welt erblickt. Stattdessen Granit- oder Betonpflaster und Natursteinsplitt in allen erhältlichen Farben, soweit das Auge reicht. Da finde sogar ich als Stein-affiner Mensch: Das ist wirklich zu viel des Guten!

Ist ein Garten ohne Pflanzen noch ein Garten?

Nein, zumindest für meine Begriffe nicht. Dass man es sich zuhause einfach und pflegeleicht machen will, kann ich natürlich nachvollziehen. In meinem Garten müssen die Pflanzen auch die meiste Zeit ohne mich klar kommen. Dennoch käme ich nicht auf die Idee, meinen Vorgarten mit bunten Steinen aufzufüllen.

Mal abgesehen davon, ist Natursteinsplitt (den wir übrigens nicht verkaufen) sicherlich nicht so viel pflegeleichter als Rasen. Denn Unkraut bahnt sich durch alle Ritzen einen Weg. Und so ein Weg aus hellem Marmorsplit wird früher oder später auch schmutzig. Die vorsichtig geschätzten 5000 einzelnen Steinchen bieten mit ihren mindestens vier Seiten außerdem deutlich mehr Angriffsfläche für Schmutz, Algen und Flechten als glatte Sandsteinplatten.

Naturstein maßvoll und überlegt einsetzen


Selbst wenn zwischen den bunten Kiesflächen noch großformatige Platten verlegt sind: gerettet wird dadurch nichts. Manchmal ist viel Naturstein einfach zu viel Naturstein. Erst recht, wenn noch mehrere unterschiedliche Sorten verwendet werden. Dann raubt das eine Element dem anderen die Wirkung.

Beim Naturstein geht „das Zuviel“ dann auch schnell ins Geld. Deshalb lassen Sie sich von uns beraten oder vom Garten-Landschaftsbauer.

In der Firma wollen wir übrigens unsere Außenanlage und die Grabmalausstellung umgestalten. Für die Planung hatte ich einen Termin mit einer Feng-Shui-Beraterin. Die aktiviert mit den Steinen unsere Energiepunkte.. und darüber berichte ich das nächste Mal.

Katja Hobler

About Katja Hobler

Katja Hobler probiert unheimlich gerne sich selbst und neue Dinge aus. Daher ist sie sehr dankbar, dass sie bei Natursteine Glöckner nicht nur für Strategie, Marketing und CSR zuständig ist, sondern noch für eine gute Handvoll anderer Bereiche.

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